Neuromodulation

Bei der Sakralen Neuromodulation werden eine oder zwei Elektroden in Lokalanästhesie und zusätzlicher Gabe eines Schlafmittels unter Röntgenkontrolle im Bereich des Kreuzbeines an den Nerven implantiert, die die Blase und den Enddarm versorgen.

Ein Neurostimulator, der am Gesäss unter der Haut implantiert wird, gibt schwache Ströme an diese Nerven ab (ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher). Dadurch werden die Symptome behandelt, der Patient spürt meistens die elektrischen Impulse als schwaches Kribbeln im Beckenbodenbereich. Anfänglich wird der Patient nach Implantation der Elektroden mit einem externen Impulsgeber versorgt, um zu testen, ob er von der Methode profitiert. Die Testphase dauert 2-3 Wochen. Bei einer Besserung der Symptome um mindestens 50% wird der Neurostimulator in einem zweiten Eingriff implantiert.

Sowohl die Harninkontinenz als auch die quälende Drangsymptomatik wird gebessert bzw. verschwindet bei ca. 50% der Patienten vollständig.

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